PKV Wechsel: Wer eine PKV abschließen darf

PKV Wechsel: Wer in die private Krankenversicherung wechseln darf

Ein Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) kann durchaus sinnvoll sein, doch nicht jeder erfüllt die Voraussetzungen. Hier erfahren Sie, ob Sie ein PKV Wechsel vornehmen dürfen.


Wer in die private Krankenversicherung wechseln darf

 Lange Wartezeiten beim Arzt oder Zuzahlungen für Medikamente und Zahnersatz sprechen gegen eine gesetzliche Krankenkasse. Der Wechsel in die PKV scheint für viele die richtige Alternative: Individuelle Leistungen, der Status des Privatpatienten und günstigere Beiträge locken viele Versicherte. Anfang 2014 ist der Einstieg durch die Erhöhung der Versicherungspflichtgrenze auf 53.5050 Euro erneut erschwert worden.

Wenn Sie sich privat krankenvollversichern, d.h. in die private Krankenkasse wechseln, müssen Sie zu einer der folgenden Personengruppen gehören:

  • Selbständige,
  • Freiberufler, 
  • Arbeitnehmer mit einem Einkommen über 53.550 Euro im Jahr
  • Beihilfeberechtigte (z.B. Beamte),
  • Studenten,
  • Beamtenanwärter oder
  • Personen während eines längeren Auslandsaufenthaltes.

Voraussetzungen für den PKV Wechsel im Detail


Selbstständige/Freiberufler: Als Selbstständiger oder Freiberufler entscheiden Sie selbst, ob Sie gesetzlich- oder privatversichert sind. Ein PKV Wechsel ist für Sie jederzeit möglich. Welche Versicherungsart für Sie jedoch besser geeignet ist, sollten Sie im direkten Vergleich überprüfen.

Angestellte: Ein PKV Wechsel ist für jeden Angestellten zum Ablauf des Kalenderjahres möglich, wenn sein Einkommen erstmalig die Versicherungspflichtgrenzen (in 2014: 53.550 Euro) überschreitet. Berufsanfänger und Wiedereinsteiger können der privaten Krankenversicherung sofort beitreten, wenn ihr Einkommen voraussichtlich die Entgeltgrenze übersteigen wird.

Beihilfeberechtige: Wer seine Arbeitskraft in den Dienst des Staats stellt, genießt einen besonderen Vorsorgeschutz. Die sogenannte Beihilfe umfasst unter anderem Beamte, Beamtenanwärter, Referendare und Richter. Diese Berufsgruppen müssen ihre Krankheitskosten zwar zunächst selbst übernehmen, ihr Dienstherr beteiligt sich aber je nach Bundesland mit Beihilfe zwischen 50 und 80 Prozent an den Kosten. Mit einer privaten Krankenversicherung können Beihilfeberechtigte eine „Restkostenversicherung“ abschließen, die günstig ausfällt und hochwertige Leistungen enthält. Beamte, die frühzeitig in die private Krankenversicherung wechseln, profitieren von günstigen Einstiegstarifen und hochwertigen medizinischen Leistungen.

Studenten: Studenten, die in ihrem späteren Beruf in eine private Krankenversicherung wechseln müssen, sollten dies bereits während der Studienzeit tun und sich somit die Vorteile des frühen Einstiegsalters sichern. Viele private Krankenversicherungen bieten spezielle Studententarife an, die oftmals günstiger sind als die der gesetzlichen Krankenkassen.

Private Krankenzusatzversicherung

Wenn Sie nicht zu einer der oben genannten Personengruppen gehören, so müssen Sie nicht die Leistungseinbußen der gesetzlichen Krankenversicherung in Kauf nehmen. Zu günstigen Konditionen können Sie mit der privaten Krankenzusatzversicherung Ihr Leistungspaket individuell erweitern.



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