Kündigung der Rechtschutzversicherung

Kündigung einer Rechtsschutzversicherung

Die Kündigung der Rechtsschutzversicherung ist an verschiedene Bedingungen geknüpft. Erfahren Sie in diesem Artikel, welche Voraussetzungen für eine Kündigung erfüllt sein müssen.


Ordentliche Kündigung der Rechtsschutzversicherung

Kündigen Sie Ihre Rechtsschutzschutzversicherung regulär zum Ende des Vertragszeitraumes, spricht man von einer ordentlichen Kündigung. In den meisten Fällen beträgt die Vertragslaufzeit 12 Monate. Plant man also die Kündigung seiner Rechtsschutzversicherung, sollte das Kündigungsschreiben spätestens drei Monate vor Ablauf des Vertrages der Versicherungsgesellschaft vorliegen. Ansonsten verlängert sich der Vertrag um ein weiteres Jahr. Auch bei längeren Laufzeiten gilt eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Vertragsende.

Außerordentliche Kündigung der Rechtsschutzversicherung

Für eine außerordentliche Kündigung der Rechtsschutzversicherung müssen zwingende Gründe vorliegen:

Kündigung der Rechtsschutzversicherung im Schadensfall
Ist der Schadensfall eingetreten, haben Sie das Recht, Ihre Rechtsschutzversicherung mit einer Frist von einem Monat nach Schadenregulierung zu kündigen.

Kündigung der Rechtsschutzversicherung bei Beitragserhöhung
Eine Kündigung Ihrer Rechtsschutzschutzversicherung ist auch nach der Erhöhung des Beitrages möglich, sofern sich nicht gleichzeitig auch die Leistungen verbessern. Das Kündigungsschreiben muss spätestens einen Monat nach Erhalt der Änderungsmitteilung bei der Versicherung eingegangen sein. Gekündigt werden kann dann mit sofortiger Wirkung, frühestens jedoch zum Termin der Beitragserhöhung.

Kündigung der Rechtsschutzversicherung aufgrund Risikowegfall
Fällt das versicherte Risiko weg, beispielsweise bei einer Abmeldung des Autos aus der Verkehrsrechtsschutzversicherung, gilt gleichzeitig auch der Vertrag als beendet.

Wann Ihre Versicherung kündigen darf

Auch die Rechtsschutzversicherung kann den Vertrag kündigen. Dies ist zum Beispiel möglich, wenn die Versicherung bereits zwei Streitfälle des Versicherungsnehmers innerhalb eines Jahres beglichen hat. Sollte der Versicherte seine Beiträge nicht zahlen, kann dies ebenfalls die Kündigung der Rechtsschutzversicherung nach sich ziehen.


In diesem Artikel finden Sie mehr Informationen zu

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